binlimuus' blog

Schnupperwuche Unispital

fritig

hüt isch es wirdrmol nid so spannend gsi, abr denoch ok.

i bi am morge in dr onkologie gsi und has eift spannend gfunde emol die patiente zgseh abr süscht isch es nid so toll gsi

am nomidaag hani denn no sabschlussgspröch ka und das isch guet gsi. nume positivi feedbacks und si wird es dicks fetts jo akrüzle.

jetzt chani nume no warte obs wirklich klappt :D

2 Kommentare 20.10.06 15:52, kommentieren

donnschtig

MRI

 

Eigentlich gefällt mir die Technik des MRI's, doch wenn man keine Ahnung von all den Abkürzungen und von dem Computerprogramm hat, ist es weniger praktisch und man kann nur zuhören und sich die Schnittbilder ansehen. Mit den Patienten hat man auf dieser Abteilung weniger zu tun, dafür allerdings mit der Technik, was, wenn man diese beherrscht, sicherlich sehr spannend ist und Spass macht.
Mir wurde erklärt, dass es sich beim MRI nicht um Strahlung sondern um magnetische Wellen handelt, welche die Wasserstoffatome in unserem Körper unterschiedlich anregen, so dass sich diese nach Norden oder Süden ausrichten. Dadurch, dass die Wasserstoffatome unserer Körperteile verschieden reagieren, kann ein Bild entstehen. Diese Bildentstehung ist äusserst interessant.
Ich erlebte zwei Untersuchungen des Schädels und eine Untersuchung der Hals- und der Lendenwirbelsäule.

 

Notfallröntgen

 

Eigentlich müsste man sagen Gott sei Dank war nicht viel los im Notfall, es war für mich jedoch sehr schade, denn es waren alles keine besonders speziellen Untersuchungen. Miterleben konnte ich Thorax-, Knie-, Finger- und Wirbelsäulenröntgen.
Da nicht so viel los war, hatten die MTRA’s genügend Zeit, mir die gesamte Notfallstation vorzustellen. Auch durfte ich mit auf die Intensiv- und die Isolierstation, wo wir jeweils einen Patienten geröntgt haben. Es war sehr interessant, da ich so auch einen Einblick in die ungeplante Welt der MTRA’s bekommen habe.
Die Technik und die Arbeitsweise auf der Notfallstation waren mir ja schon bekannt, da ich ja am Montag bereits im Knochen- und Thoraxsektor schnuppern konnte.

19.10.06 21:25, kommentieren

Mittwuch

Magen-Darm-Sektor

 

Man kann mich als wahren Glückspilz betiteln, denn an jenem Morgen lief erstaunlich viel in diesem Sektor. Drei Patienten mit je einem anderen „Problem“ kamen auf diese Abteilung. Die erste Untersuchung war für mich noch am normalsten, da die Nieren, die Blase und die Urether geröntgt wurden. Eigentlich hatte ich auf dieser Abteilung auch genau dies und nicht viel mehr erwartet, ich wurde allerdings im positiven Sinne überrascht.
Beim zweiten Patienten wurde eine Lumbalpunktion durchgeführt, also eine Myelographie. Diese Untersuchung fand ich sehr speziell, aus dem Grund, dass ich dies zuvor noch nie gesehen hatte. Diese Untersuchung liess mich sehr mit dem Patienten mitleiden, da ich keine Ahnung hatte, was für starke Schmerzen es auslösen kann, wenn die Nadel auf den Knochen trifft. Da hofft man doch sehr, dass die Bilder gut werden, damit der Patient dies alles nicht noch einmal miterleben muss. Besonders toll an dieser Untersuchung fand ich, dass das Rückenmark zu sehen war, bzw. der Hohlraum, in welchem die Zerebrospinalflüssigkeit befindet.
Bei der dritten Patientin wurde ein HSG durchgeführt. Dabei wurde getestet, ob die beiden Eileiter passierbar sind. Ich war sehr überrascht, dass auch eine solche Untersuchung in diesem Sektor stattgefunden hat. Aber dies zeigte mir wieder die tolle Vielfältigkeit, welcher dieser Beruf mit sich bringt.

 

CT

 

Im CT-Bereich lernte ich diese Geräte näher kennen und die Technik des Schnittbildes. Sehr gefallen hat mir der nahe Bezug zu den Patienten, denn im Gegensatz zu den anderen Abteilungen, auf denen ich bereits gewesen bin, hatte ich noch mehr Kontakt zu dem jeweiligen Patienten, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich war überrascht, wie schnell eine solche CT-Aufnahme gemacht ist. Aus diesem Grund erlebte ich auch viele Patienten, also nicht nur zwei oder drei.
Ist das Programm eher voll, so läuft immer etwas auf der CT-Abteilung, was mir sehr gut gefällt. Es war sehr abwechslungsreich und auch herausfordernd, da ich mir doch zweimal erklären lassen musste, wie man die Schnittbilder genau zu betrachten hat, also, was rechts und was links ist. Es beeindruckt mich auch, dass die MTRA’s gleich erkennen, welches Organ zu sehen ist, obwohl man nur ein dünnes Schittbild davon hat oder auch wie gut sie die Programme am Computer beherrschen. Richtig Spass gemacht hat mir, den Körper in den drei Ebenen ansehen zu können und dies auch noch in 3D.

18.10.06 21:13, kommentieren

Dienstag

Angiographie

Vor dem Morgen auf dieser Abteilung war mir nicht bewusst, dass das Röntgen von Gefässen solch ein grosser und wichtiger Bereich im Gebiet der Radiologie ist. Daher wusste ich auch nichts von der Untersuchungstechnik und somit liess ich mir gleich alles genau erklären, denn ich finde es äusserst interessant, wie man in einzelne Gefässe gelangt und diese dann mithilfe eines Kontrastmittels röntgen bzw. darstellen kann.
Miterleben konnte ich gleich drei verschiedene Behandlungen: Gleich zu Beginn wurden beim ersten Patienten die beiden Herzkranzgefässe und der Herzmuskel selbst geröntgt. Als Gefässverengungen erkannt wurden, behandelte man den Patienten auch gerade; es wurde dilatiert. Ich lernte bereits bei dieser ersten Behandlung wahnsinnig viel, u.a. dass es verschiedene Katheter für bestimmte Gefässe gibt und dass diese grundsätzlich von der Leiste aus gesetzt werden. Beim zweiten Patienten wurde die A. vertebralis geröntgt; das Verfahren war an sich dasselbe. Besonders gefallen hat mir der dritte Fall, der auch im Bereich Bein-Becken behandelt worden ist. Es handelte sich dabei um eine Leberprobeentnahme. Ich war erstaunt darüber, dass dies über den Hals und das Herz möglich ist und was für ein Risiko dies beinhaltet.
Das freundliche Team beantwortete mir alle Fragen und erklärte auch von sich aus wie der Vorgang ablaufen wird oder wie beispielsweise die DSA-Technik funktioniert.

Nuklearmedizin

Mein halber Tag auf der Nuklearmedizin wurde von Frau I. Gutierrez sehr gut geplant. Nachdem ich ein kurzes Skript über das Wichtigste der Nuklearmedizin durchgelesen hatte, wurden mir alle Räumlichkeiten genaustens vorgestellt. Danach durfte ich jeweils ca. 30 Minuten bei den verschiedenen Räumen hineinschauen und mir wurde erklärt, was gemacht genau gemacht wird und wie alles funktioniert. Die verschiedenen Anwendungen der Geräte fand ich äusserst spannend, besonders toll finde ich auch die Bilder, die durch die Behandlungen entstehen.
Auch die Vorstellung des Hot Labors war sehr informativ und ich erfuhr einiges über den Umgang mit radioaktiven Substanzen. Ich durfte auch gleich ausprobieren, wie es ist, eine Spritze nur mit einer Hand aufzuziehen, was nicht sehr leicht war, aber Spass gemacht hat.

17.10.06 21:59, kommentieren

Mäntig

Knochen- und Thoraxsektor

 

Nach einer sehr freundlichen Begrüssung und einem guten Anfangsgespräch mit Frau Silvia Hensel, bei welchem ich über alles Wichtige für die kommende Woche instruiert worden bin, begann ich meine Schnupperwoche im Röntgen in den Sektoren Knochen und Thorax.

 

Auch in dieser Abteilung wurde ich sehr freundlich und mit offenen Armen empfangen und ich spürte sofort die angenehme und lockere Atmosphäre, was mich sehr beeindruckt hat. Kaum angekommen durfte ich bereits bei einem Röntgentermin mit dabei sein und die ersten Schwierigkeiten in diesem Beruf kennen lernen. Es ging darum, einen Einzelzahn zu röntgen, nur war zu Beginn nicht ganz klar, um welchen es denn schlussendlich gehen sollte; zwar waren die aus der Patientenmappe erhaltenen Röntgenbilder eindeutig, jedoch war es die Anweisung des Arztes nicht wirklich. Dank dem wirklich tollen Teamwork auf dieser Abteilung wurde diese Unsicherheit allerdings schnell gelöst. Nur wenig später bewies sich diese Zusammenarbeit wieder, denn die MTRA’s mussten eine Anweisung versuchen zu entziffern und es war auch eine dabei, bei welcher nicht genau klar war, was nun zu tun sei.
Mir wurde bewusst, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit 1. im Team und 2. mit den Ärzten ist.
Meine Fragen, egal welcher Art, wurden mir beantwortet und dies nicht nur in kurzen Sätzen, die mir das Nötigste beantworteten, sondern freundlich, für einen Laien verständlich und ausführlich. Ich bekam nie das Gefühl, dass meine Frage nun unpassend oder nervend war, was mich auch dazu ermutigte, wirklich das zu Fragen, was ich wollte und mich nicht dafür zu schämen.
Bisher hatte ich noch nie so nahen Kontakt zu Patienten, weswegen ich gleich herausgefordert wurde. Ich war allerdings erstaunt über mich selbst, da ich keine Mühe hatte, dem Patienten eine Stütze zu sein. Anfangs dachte ich, dass es mir gar nicht gleich so leicht fallen würde, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Dass ich Jemandem meine Hilfe anbieten konnte, ob er es jetzt bemerkt hat oder nicht und auch wenn es nur etwas Kleines war, erfreute mich doch jedes Mal.
Da an diesem Tag viele Patienten da waren, wurde es nie langweilig und ich bekam einen grossen Einblick in die verschieden Röntgentechniken- und Geräte. Besonders hängen geblieben ist mir der OPT. Zu Beginn war mir nicht ganz klar, wie genau dieser Tomograph funktioniert, doch als ich nachgefragt habe, wurde es mir gut erklärt. Da mit dieser um den Kopf fährt, entsteht aus einem dreidimensionalem Objekt ein plattes Schnittbild. Diese Technik fand ich besonders faszinierend. Gut sichtbar ist, wie sich die Röntgentechnik im Laufe der Jahre verändert hat. Zu finden sind noch alte Kassetten mit Filmen darin, die in der Dunkelkammer entwickelt werden müssen, aber es gibt auch die neuste Technik, bei der das gemachte Röntgenbild direkt auf dem Computerbildschirm erscheint. Es hat Spass gemacht, dem Werdegang eines Bildes zuzusehen; vom Herstellen über die Verarbeitung bis zum Drucken.

 

Was ich sehr geschätzt habe war auch das Vertrauen, das mir das Team entgegengebracht hat. So durfte ich die Tische selbstständig reinigen und für den nächsten Patienten bereitmachen, Gegenstände selbstständig an ihren Platz legen und mir wurde auch gezeigt, wie eine Röntgenröhre herumgefahren wird oder wie man eine Kassette beschreibt.

1 Kommentar 16.10.06 21:08, kommentieren