binlimuus' blog

Mittwuch

Magen-Darm-Sektor

 

Man kann mich als wahren Glückspilz betiteln, denn an jenem Morgen lief erstaunlich viel in diesem Sektor. Drei Patienten mit je einem anderen „Problem“ kamen auf diese Abteilung. Die erste Untersuchung war für mich noch am normalsten, da die Nieren, die Blase und die Urether geröntgt wurden. Eigentlich hatte ich auf dieser Abteilung auch genau dies und nicht viel mehr erwartet, ich wurde allerdings im positiven Sinne überrascht.
Beim zweiten Patienten wurde eine Lumbalpunktion durchgeführt, also eine Myelographie. Diese Untersuchung fand ich sehr speziell, aus dem Grund, dass ich dies zuvor noch nie gesehen hatte. Diese Untersuchung liess mich sehr mit dem Patienten mitleiden, da ich keine Ahnung hatte, was für starke Schmerzen es auslösen kann, wenn die Nadel auf den Knochen trifft. Da hofft man doch sehr, dass die Bilder gut werden, damit der Patient dies alles nicht noch einmal miterleben muss. Besonders toll an dieser Untersuchung fand ich, dass das Rückenmark zu sehen war, bzw. der Hohlraum, in welchem die Zerebrospinalflüssigkeit befindet.
Bei der dritten Patientin wurde ein HSG durchgeführt. Dabei wurde getestet, ob die beiden Eileiter passierbar sind. Ich war sehr überrascht, dass auch eine solche Untersuchung in diesem Sektor stattgefunden hat. Aber dies zeigte mir wieder die tolle Vielfältigkeit, welcher dieser Beruf mit sich bringt.

 

CT

 

Im CT-Bereich lernte ich diese Geräte näher kennen und die Technik des Schnittbildes. Sehr gefallen hat mir der nahe Bezug zu den Patienten, denn im Gegensatz zu den anderen Abteilungen, auf denen ich bereits gewesen bin, hatte ich noch mehr Kontakt zu dem jeweiligen Patienten, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich war überrascht, wie schnell eine solche CT-Aufnahme gemacht ist. Aus diesem Grund erlebte ich auch viele Patienten, also nicht nur zwei oder drei.
Ist das Programm eher voll, so läuft immer etwas auf der CT-Abteilung, was mir sehr gut gefällt. Es war sehr abwechslungsreich und auch herausfordernd, da ich mir doch zweimal erklären lassen musste, wie man die Schnittbilder genau zu betrachten hat, also, was rechts und was links ist. Es beeindruckt mich auch, dass die MTRA’s gleich erkennen, welches Organ zu sehen ist, obwohl man nur ein dünnes Schittbild davon hat oder auch wie gut sie die Programme am Computer beherrschen. Richtig Spass gemacht hat mir, den Körper in den drei Ebenen ansehen zu können und dies auch noch in 3D.

18.10.06 21:13

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